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AMJAD ALI KHAN, Meister der Sarod

Der große Sarod-Meister Ustad Amjad Ali Khan ist eine lebende Legende, ihm wird zugeschrieben, dass dem Sarodspiel, einer aussterbenden Musikgattung, neues Leben eingehaucht wurde. Er wurde in die bekannte Bangash-Familie hineingeboren, die ihre Wurzeln in der Bangash-Schule der Musik hat. Ustad Amjad Ali Khan führt die Tradition seines Vaters und Lehrers "Ustad Hafiz Ali" und fünf vorangegangener Generationen fort. Nach mehr als 50 bejubelten Berufsjahren gab er den Staffelstab der Musik an seine Söhne "Amaan Ali Khan" und " Ayaan Ali Khan " weiter.

In Zusammenarbeit mit dem Indischen Council für kulturell Austausch und mit der Unterstützung des Indischen Konsulates in München,
Asha München ist stolz, Ihnen folgende drei Künstler zu präsentieren...

AMJAD ALI KHAN, Meister der Sarod
Amaan Ali Khan, Sarod
Ayaan Ali Khan, Sarod
(www.sarod.com)

Datum/Zeit: Dec 12, 2009 at 18:00 Uhr

Verantstaltungsort: Hilmar-Hoffmann-Saal
Zentrale vom Goethe-Institut
Dachauer Str. 122, 80637 München

Amjad Ali Khan with Amaan Ali Khan and Ayaan Ali Khan
 

"Amjad Ali Khan is the master of the Sarod. Smaller than a sitar, it has 19 strings. Accompanied by his two sons, Amaan Ali Khan and Ayaan Ali Khan, on similar instruments, they created a 57-string three-man symphony orchestra"
The Times, London 2001

Ustad Amjad Ali Khan

Padma Vibhushan Ustad Amjad Ali Khan ist einer der größten Musiker des 21. Jahrhunderts. Seinen ersten öffentlichen Auftritt mit der Sarod hatte er im Alter von 6 Jahren und es ist ihm zu verdanken, dass er viele neue Ragas schuf und der klassischen indischen Musik und dem Sarod internationale Anerkennung verschuf.

Er ist beim WOMAD Festival in Adalaide und Neu Plymouth und , in Taranaki in Neuseeland aufgetreten, beim WOMAD Rivermead Festival in Großbritannien, beim Edinburgh Music Festival, beim World Beat Festival in Brisbane, beim Summer Arts Festival in Seattle, bei den BBC Proms, bei den International Poets Festival in Rome, beim Shiraz Festival, UNESCO, beim Hong Kong Arts Festival, beim Adelaide Music Festival, und bei den 1200 Jahr feiern von Frankfurt und von Schoenbrunn bei Wien.

Amjad Ali Khan erhielt schon in jungen Jahren höchste Ehrungen, was nur sehr wenigen Künstlern gelingt. Er erhielt den UNESCO Preis, Padma Vibhushan (den höchsten indischen Orden im Jahr 2001), die nationale Botschafterrrolle der Unicef', den Crystal Award des Weltwirtschaftsgipfels sowie Ehrendoktorwürden von verschiedenen Universitäten innerhalb und außerhalb Indiens. Außerdem ist er Ehrenbürger der Staaten Texas, Massachussetts, Tennessee und der Stadt Atlanta.

Seine Liebe zur Musik und der Glaube an seine Kunst ermöglichten es ihm traditionelle Vortrags weisen der Musik auf neue und erfrischende Weise darzustellen und die Herausforderung der Innovation zu wiederholen bei gleichzeitiger Beibehaltung der Zeitlosigkeit der Tradition.

"Sarod master shines with sparkling tones. Khan received a standing ovation before playing a note. But once playing, his mastery was obvious."
The Austin American-Statesman

"He gave each melodic phrase an individual character with an expert use of dynamics. And in the improvisations, he was creating his own original shapes. He placed important notes between beats; he used trembling-pitch ornamentation, but not too much; his phrases began mildly, became distended, and dove into silence. He played some very fast phrases but projected gently; he didn’t overwhelm you with power."
The New York Times, 2006 (Carnegie Hall Concert)

Amaan Ali Khan

Amaan Ali Khan ist der ältere Sohn und Schüler von Ustad Amjad Ali Khan. Im Alter von 8 Jahren begann er öffentlich aufzutreten, bis heute hat er sich eine eigene Nische geschaffen. Seine Auftritte bekamen sehr viel Beifall. Seine Genauigkeit in der Tonfolge und seine starken und klingenden Saitenspiele weisen auf die Wichtigkeit von Tradition und Kontinuität in der indischen Musik hin.

Ayaan Ali Khan

Ayaan Ali Khan, der jüngere Sohn und Schüler von Ustad Amjad Ali Khan betrat die Welt der Musik und des Sarod mit Selbstvertrauen, Klarheit, Beständigkeit und technischer Meisterschaft, die er an den Knieen seines Vaters erlernt hatte. Er trat oft alleine auf und begleitete seinen berühmten Vater auf Konzerten in der ganzen Welt.

Beide Brüder traten regelmässig beim Palais beaux-arts in Brüssel auf, bei der ESPLANADE in Singapure, beim Chicago Symphony Center,in der Carnegie Hall und im Kennedy Center in den USA, in der Royal Festival Hall und im Barbican Center in Großbritannien. Im Juli 2006 traten Amaan und Ayaan, zusammen mit Evelyn Glennie in der Queen Elisabeth Hall und ebenso beim WOMAD Rivermead Festival. Beide erhielten den Bharat Shiromani Orden für Instrumentalmusik im Jahr in 2007 und den MTV Lycra Award für die Most Stylish Person in Music im Jahr 2006.

"Coming Masters…."
The New York Times 2000 (Carnegie Hall)

"Both brothers have developed individual and distinctive musical voices at a very young age, and both look set to become central figures in North Indian classical music-worthy heirs to their father’s crown…"
Songlines World music Magazine, UK 2003

Diese Veranstaltung wird von der Indischen Council für kulturell Austausch, New Delhi gesponsert. (www.iccrindia.org)

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